DER SPOTLIGHT- & ETSY-ERFOLGSGUIDE (9,99 €)
SpotLight & Etsy Guide Weiß • Blau • Gelb Jetzt kaufen
DER SPOTLIGHT- & ETSY-ERFOLGSGUIDE • 9,99 €

Mehr verkaufen – offline und online. Schritt für Schritt, ohne Marketing-Studium.

Für Künstler*innen, Handmade, Selfmade & Handarbeit – ein klarer Fahrplan für mehr Verkäufe im Mietregal (stationär) & online (Etsy & Co.). So geschrieben, dass du ihn 1:1 umsetzen kannst.

Copy & Paste Templates Regalplan + QR-System Etsy-Listing Struktur 30-Tage-Umsetzung

Inhalt auf einen Blick

Spring direkt zu dem Teil, den du heute umsetzen willst.

SystemProdukt + Präsentation + Preis + Vertrauen + Wiederholung
OfflineImpulskäufe, Sichtbarkeit, Stammkundschaft
OnlineSkalierung, Wiederkäufe, Reichweite

Quick Start

Wenn du nur 15 Minuten hast:

  1. Wähle eine Kern-Kategorie (Nische)
  2. Baue 3 Preisstufen
  3. Erstelle 1 QR-Karte zu Etsy/IG
Pro-Tipp: 60% deines Regals = Mitnahme + Hauptartikel. Unikate ziehen an, drehen aber langsamer.

1) Das Ziel: Ein System, das offline UND online verkauft

Viele Kreative machen den Fehler: „Ich stelle einfach mal aus / lade einfach mal Produkte hoch.“ Erfolgreich wird’s, wenn du ein System baust:

System = (Produkt + Präsentation + Preis + Vertrauen + Wiederholung)

Stationär (SpotLight)

Impulskäufe, Sichtbarkeit, Stammkundschaft.

Online (Etsy & Co.)

Skalierung, Wiederkäufe, Reichweite.

Dein Vorteil bei SpotLight: Laut Preisliste werden keine Provisionen oder prozentuale Abzüge auf Verkaufserlöse berechnet.

2) Dein Fundament: Nische, Sortiment, Bestseller-Logik

Schritt 1: Definiere deine Kern-Kategorie Einordnen → schneller kaufen

Wähle eine Hauptkategorie, die sofort verstanden wird:

  • Keramik (Tassen, Vasen, Deko)
  • Makramee (Wanddeko, Schlüsselanhänger)
  • Illustrationen/Prints (Poster, Karten)
  • Schmuck (minimalistisch, Statement, Natursteine)
  • Genähtes (Taschen, Baby, Accessoires)
Merksatz: Menschen kaufen schneller, wenn sie dich einordnen können.
Schritt 2: Baue dein Sortiment in 3 Preis-Stufen Mehr Artikel pro Kauf
  • Mitnahmeartikel (5–15 €): Sticker, Karten, Anhänger, Mini-Deko …
  • Hauptartikel (18–45 €): „Standardkauf“
  • Signature/Unikat (60–250 €+): Premium, Geschenk, Sammler*innen
Regel: Mindestens 60% = Mitnahme + Hauptartikel. Unikate ziehen an, kleine Artikel drehen schneller.

3) Preisgestaltung ohne Bauchgefühl

Schritt 3: Mindestpreis-Formel Klar rechnen
Mindestpreis = Material + Verpackung + Gebühren + (Zeit × Stundenlohn) + Gewinnpuffer

Beispiel: Material 4,00 € • Verpackung 1,20 € • Gebühren 0,80 € • Zeit 25 min = 0,42 h • Stundenlohn 18 € → 7,56 € • Puffer 2,50 €

➡ Mindestpreis = 16,06 € → Verkaufspreis z.B. 18,90 € oder 19,00 €

Schritt 4: Schnellkauf-Preise (Psychologie) „Klick“ im Kopf
  • unter 10 € → 9,90 €
  • um 20 € → 19,90 €
  • um 30 € → 29,90 €
  • Premium → glatte starke Zahlen (z.B. 79 €, 120 €) bei Unikaten

4) SpotLight-System verstehen: So spielst du das Mietregal richtig

Schritt 5: Wichtigste Rahmenbedingungen Kurz & praktisch
  • Mietzeit: 6 Monate, verlängert sich automatisch um 6 Monate, wenn nicht fristgerecht gekündigt wird.
  • Zahlung: erste 4 Wochen beim Vertragsabschluss (bar/Karte); danach Rechnung per E-Mail/Überweisung oder im Store.
  • Auszahlung: „zum 15. nach einer 4-Wochen-Periode“ innerhalb weniger Bankarbeitstage (Mindestbetrag prüfen).
  • Haftung: Keine Haftung für Diebstahl/Beschädigung – ggf. selbst versichern.
  • Ware tauschen/räumen: nur nach Absprache; Regal soll über die Mietperiode gefüllt bleiben.
  • Optional: VIP-Paket (Regalpflege/Instagram/Präsentationsseite/Subdomain etc.).
Schritt 6: Regalplan statt Chaos Mini-Boutique
  • Oben (Augenhöhe): Bestseller + „Wow“-Produkt
  • Mitte: 70% Umsatzartikel (Hauptartikel)
  • Unten: Vorrat, Sets, Größeres
Regel: 1 Regal = 1 Thema (nicht alles mischen).
Schritt 7: Preisschilder, die verkaufen Vorlage

Jeder Artikel braucht: Produktname • Material • Nutzen/Emotion • Preis • ggf. Pflegehinweis

Beispiel: „Handgetöpferte Espresso-Tasse – jedes Stück ein Unikat. Spülmaschinenfest. Perfekt als Geschenk.“
Schritt 8: Füllstand = Umsatz 5–10 Min/Woche
  • Fronten nach vorn ziehen
  • Leere Stellen sofort füllen
  • 1 „Neu“-Artikel sichtbar platzieren

5) Offline → Online: Der Turbo-Trick (QR-System)

Lege einen kleinen Kärtchen-Stapel ins Regal: „Danke! Scan mich für neue Drops / personalisierte Varianten“ → QR führt zu Etsy/Instagram/eigenem Shop.

Mini-Incentive: „5% Dankecode“ oder „Sticker gratis beim nächsten Kauf“
Warum das wirkt: Stationäre Käufer sind „warm“ – sie haben dir schon vertraut.

6) Etsy (und ähnliche Plattformen): So gewinnst du ohne Werbebudget

Schritt 10: Listing-Struktur (Copy & Paste) Direkt nutzbar

Titel-Formel: Hauptkeyword + Produkttyp + Stil/Anlass + Material + Zielgruppe

Beispiel: „Handgemachte Keramik Tasse – minimalistisch – Steinzeug – Geschenk für Kaffee-Liebhaber“

Fotos (Minimum 7):

  • Hero (bestes Bild)
  • In der Hand (Größe zeigen)
  • Detail (Textur/Unikat)
  • Anwendung (Kaffee drin / an der Wand / getragen)
  • Größenvergleich
  • Varianten (Farben/Modelle)
  • Verpackung / Geschenkoptik

Beschreibung (Reihenfolge):

  1. 2 Sätze Story + Nutzen
  2. Größe/Material
  3. Pflege/Verwendung
  4. Versand/Produktion
  5. Hinweis „handmade, Abweichungen möglich“
  6. Call-to-Action („Favorisiere den Shop…“)
Schritt 11: Keywords ohne Tools Einfache Methode

Beantworte pro Produkt:

  • Was ist es? (Tasse, Print, Tasche)
  • Für wen? (Mama, Katzenfan, Gamer, Minimalist)
  • Anlass? (Geburtstag, Einzug, Hochzeit)
  • Stil? (Boho, modern, vintage)
  • Material? (Baumwolle, Keramik, Holz)
➡ Daraus baust du: Titel + 13 Tags + Attribute.
Schritt 12: Bestseller durch Varianten Etsy liebt das

Mach aus 1 Produkt 3–6 Varianten:

  • Farbe
  • Größe
  • Set (2er/4er)
  • Personalisierung (Name/Datum)

7) Content, der verkauft (ohne dich zu stressen)

Schritt 13: 1 Stunde pro Woche – der Plan:

  • Montag: 1 Reel (Making-of)
  • Mittwoch: 1 Post (Bestseller + Preis + Nutzen)
  • Freitag: 5 Storys (Regal auffüllen / Neuheiten / Kundenzitat)
Reel-Vorlagen: „Aus Ton wird…“ • „3 Fehler…“ • „Pack with me“ • „Was kostet Handmade wirklich?“
Wenn du willst, kann ich dir daraus 10 Reel-Skripte passend zu deinem Sortiment schreiben.

8) Recht & Ordnung (kurz & praktisch)

Schritt 14: Basics klären (ohne Juristendeutsch):

  • Einnahmen sauber dokumentieren (Excel/Notiz reicht am Anfang)
  • Prüfen, ob du ein Gewerbe brauchst (je nach Tätigkeit)
  • Produktkennzeichnung beachten (Materialien, ggf. Sicherheit)

Hinweis: Das ist keine Rechtsberatung – es ist eine praktische Checkliste, damit du nichts Wichtiges vergisst.

9) Die 30-Tage-Umsetzung: Dein Fahrplan

1 Woche 1: Setup

3 Preisstufen bauen • 10 Bestseller wählen • Branding (1 Farbwelt + 1 Schrift + 1 Stil)

2 Woche 2: Regal & Verkaufstexte

Regalplan umsetzen • Preisschilder/Infokarten drucken • QR-Karte erstellen

3 Woche 3: Etsy & Online-Präsenz

10 Listings nach Struktur • Foto-Routine: 1 Stunde, 20 Bilder, 10 Listings

4 Woche 4: Wachstum

1x Regal-Refresh/Woche • 1 Reel/Woche • 1 neues Produkt/Monat (oder neue Variante)

10) Bonus: Mini-Vorlagen (sofort nutzbar)

A) Regal-Schild (Kurz) Copy & Paste
„Handgemacht in [Ort]. Unikate – kleine Abweichungen machen jedes Stück besonders.“
B) Dankekarte (Text) QR-ready
„Danke für deinen Kauf! Wenn du Neuheiten & Drops nicht verpassen willst: QR scannen 💛“
C) Etsy-Beschreibung (Template) Struktur
„Dieses [Produkt] ist handgemacht und perfekt für [Anlass/Zielgruppe].
Details: Material…, Größe…, Pflege…
Versand: Bearbeitungszeit…, liebevoll verpackt, auf Wunsch als Geschenk.
Jedes Stück ist ein Unikat – genau das macht Handmade besonders.“
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